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GEDENKSTÄTTE – RASTPLATZ – INFORMATIONSRAUM – GRENZÜBERGANG
Projekt 2007
Die architektonische Intervention am Grenzübergang zwischen Neckenmarkt und Harkau thematisiert die vielschichtige historische Bedeutung des Ortes. Besonders hervorgehoben werden die römische Bernsteinstraße und der eiserne Vorhang. Die Intention betreffend zwei sehr gegensätzliche Gedankenmodelle, welche sich an dieser Stelle kreuzen.
Das Projekt gliedert sich in die Rekonstruktion eines Stückes der Bernsteinstraße und die Errichtung eines Pavillons, welcher einen Rastplatz und einen Informationsraum beinhaltet.
Insgesamt 40 Meter der Bernsteinstraße werden zu gleichen Teilen auf ungarischer und österreichischer Seite, dem historischen Vorbild entsprechend, nachgebaut. Das Stück Straße verbindet somit beide Länder und unterstreicht die Nord-Süd Achse der ehemaligen Handelsverbindung zwischen Aquileia (Italien) und Palanga (Litauen).
Die verwendeten Materialien haben regionalen und historischen Bezug. Akazienholz, das in den umliegenden Weingärten verwendet wird, dominiert den Ruhebereich im Pavillon. Der verwendete Cortenstahl erinnert an die Produktion des norischen Eisens in der Region. |